Bankroll ist ein Begriff aus der Welt der Finanzen, der aber zum wichtigen Komponente der Glücksspielindustrie und auch Sportwetten geworden ist. Bevor man auf Tipps auf 20Bet oder bei anderen Online Buchmachern Tipps platziert, sollte man immer bestimmten Beitrag für Sportwetten zurücklegen. Es ist ein Gesamtbudget für Sportwetten. Ohne solides Bankroll Management wird man nie einen langfristigen Wetterfolg haben. Hier sind einige Tipps, wie man ein Wettbudget einrichten kann.
Zuerst sollte man das Gesamtbudget bestimmen
Ohne grundlegende Finanzplanung wird es also in dem Fall einfach nicht gehen. Um das Wettbudget einzurichten, muss man zunächst das allgemeine Gesamtbudget bestimmen. Es geht also um solche Sachen wie Brutto-/Nettoeinkommen, fixe Ausgaben, etc. Wenn Sie sich nie damit beschäftigt haben, können Sie einfach googeln. Sie können ganz einfach alle Ihre Ein- und -Ausgaben pro Monat in einer Excel-Tabelle fixieren. Dafür gibt es auch diverse Apps, viele von denen aus kostenfrei zu nutzen sind.
Dann berücksichtigt man eigene finanzielle Situation

Es gibt immer Ausgaben, die am wichtigsten sind und die über Qualität unseres Lebens entscheiden. Muss man Schulden bezahlen oder diverse Zahlungen begleichen, sollte man sich darum in erster Linie kümmern. Und das Restguthaben kann man für Sachen ausgeben, die nicht so relevant für Miete, Lebensmittel, Versicherung sind. Ausgaben für Sportwetten sind dabei gerade solche Unterhaltungskosten. Man muss Wettbudget so einrichten, damit dieser Betrag nicht über finanzielle Situation entscheidet.
Nach dem Verlust dieser Summe sollte man trotzdem genug Geld für alle wichtige und andere Ausgaben haben. So kann zum Beispiel ein 2%-prozentualer Anteil des Gesamtbudgets nicht entscheidend für das Gesamtbudget sein. Verliert man diese Summe, kann man trotzdem das Lebensstandard einhalten. Und wenn man 10% des Gesamtbudgets z.B. verliert, dann wird man auf Ersparnisse zurückgreifen müssen, um etwas zu bezahlen. Dann ist ein 10%-Prozentsatz eindeutig zu hoch für eine Bankroll. Eine Idee ist z.B., einen 1-5% Prozentsatz des Gesamtbudgets als Bankroll für Sportwetten zu verwenden.
Risikobereitschaft muss auch berücksichtigt werden
Geht es um 1 oder 5% des Gesamtbudgets, sollte es eine nicht zu hohe Summe sein. Eine Faustregel besagt, dass Bankroll nie ein Betrag sein kann, den man sich nicht oder nur bedingt leisten kann. Man kann eine folgende Übung machen: vorstellen, dass man auf einmal diesen Betrag verliert, und sich fragen, wie man sich dabei fühlt. Wenn der Betrag zu hoch gewählt ist, wird man sich natürlich nicht wohlfühlen.
Des Weiteren sollte man aber realistisch einschätzen, wie hoch seine Risikobereitschaft ist. Ist man also bereit, höheres Risiko beim Sportwetten einzugehen, sollte man dementsprechend mehr Geld in das Hobby investieren. Wenn man risikoscheu ist, dann sollte man den Betrag möglicherweise reduzieren. Und dabei sollte man auch realistisch bleiben und die eigene Risikobereitschaft nicht übertreiben. Man möchte ja sowieso keinen Totalverlust. Ist man noch nicht sicher, ob man risikoscheu oder nicht ist, sollte man mit einem Vorgehen der niedrigen Risiko-Klasse anfangen und später schauen, wie man sich wohlfühlt, etc.
Man sollte die Bankroll an die aktuelle finanzielle Situation anpassen
Eine feste Bankroll bedeutet nicht, dass man sie nicht überprüfen und ändern kann. Nun muss man es nicht zu oft machen, damit man für einen bestimmten Zeitraum einer Strategie treu bleiben kann. So kann man zum Beispiel die Bankroll jeden Monat oder jede drei Monate überprüfen. Ist der Betrag zu hoch gesetzt? Oder vielleicht möchte man auch mehr Geld riskieren? Oder ist die finanzielle Situation in diesem Monat anders? Man sollte immer regelmäßig nachfragen und eigene Ausgaben für Wetten irgendwo fixieren.